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Jedes Ding an seinem Platz

Belletristik

Anneloes Timmerije

Jedes Ding an seinem Platz

Deutsche Erstausgabe. Aus dem Niederländischen von Bettina Bach

Neun Erzählungen über Momente im Leben, an denen man gern etwas zurechtrücken würde.

Andere Titel des Verlags bzw. der Autorin/des Autors

Verlagstexte

Wenn Anneloes Timmerije erzählt, wirkt alles zunächst ganz normal. Aber die Welt, die sie uns zeigt, hat Risse. Die Leerstellen sind es, durch die das Menschliche scheint. Zum Beispiel in der Geschichte des Buchhändlers Jan Berend, der als nahezu einziger noch druckfrische Bücher verkaufen kann. Er hütet seine Schätze, sich des Wandels der Zeit bewusst. Oder wenn zwei, die sich eigentlich mögen, nie über ihren Schatten springen. Oder wenn wir von dem alten Mann lesen, der erst nach 50 Jahren erzählt, dass er durch einen Fehler große Schuld auf sich geladen hat. Schweigen, Unterlassenes, fehlender Mut – man wünscht den Figuren Erschütterungen. Solche, die sie wachrütteln, zu etwas Neuem aufbrechen lassen, zu etwas, das ihnen mehr entspricht.

Neun Erzählungen der niederländischen Autorin über die Verheißung, dem eigenen Leben unerwartetes Glück abzugewinnen, wenn man die Dinge nur ein ganz bisschen verrückt.

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© Cover: Verlag, Foto(s): Eveline Renaud

Presse- und Autorenstimmen

Timmerijes Figuren haben eine raue Schale, aber einen weichen Kern. Ihre Gefühle verberen sie hinter scheinbar unbeteiligten Äußerungen. Die Autorin schildert menschliche Nöte mit Ernst und Humor. In ihren Geschichten ist der Tod nie weit und wird doch fast beiläufig behandelt.

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NRC Handelsblat

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Wie ein Frühlingstag fährt Timmerijes Prosa durchunsere Wahrnehmung und macht alles neu.

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Boek

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Textprobe(n)

Aus der Erzählung Der Andreaspfad

Mein Bild von ihm setzt sich aus den von meiner Großmutter vorgelesenen Briefen und den Geschichten über ihr Leben in den Tropen zusammen. Ich weiß eine Menge über einen Mann, den ich nicht mehr kenne und der aus einem Land kommt, das nie meines war. Es ist die Scheinnähe einer Figur aus einem häufig gelesenen Roman. Die kann niemals mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

"Wie fühlt es sich eigentlich an, ohne Familie zu leben?", frage ich, als der steile Weg unser Tempo verringert. Ein harmloser Einstieg. […] Als ich mich zur Seite drehe und auf seine Antwort warte, fällt mir auf, wie beweglich sein drahtiger Körper noch ist. Die silbernen Fäden färben sein schwarzes Haar beinahe blau. […] Die ganze Familie war erschüttert über seine unerwartete Entscheidung auszuwandern. […] Omi hätte ihn davon abhalten können, da bin ich mir sicher. So eine Art Macht hatte sie. Aber sie ließ ihn ziehen, so stark war sie. "Wo man lebt, muss man selber wissen, genauso wie das, wer man sein möchte", brachte sie mir bei.

"Lass uns weiterreiten", antwortet mein Onkel.

Über Pferde zu reden ist in Ordnung, über die Familie nicht.

Jedes Ding an seinem Platz
Erzählung(en)
ALS BUCH:
Hardcover

Bezug aus Naturpapier

192 Seiten
Format: k. A.
Auslieferung: ab 3. September 2018
D 19,00 Euro A: 21,10 Euro CH: k. A.

ISBN (Print) 978-3-942374-95-8

Symbol Tablet Rezensionsexemplar (eBook)

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Pressekontakt des Verlages:

Ursula Steffens
+49 (0)40 46775180
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Vertriebskontakt des Verlages:

Katharina Bünger

vertrieb(at)edition-nautilus.de