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Stimme und Atem

Belletristik

Peter Wortsman

Stimme und Atem

Out of Breath, Out of Mind
Deutsch unf Englisch

Aus teils quasi-autobiographischen, teils albträumerischen Erzählungen, die meisten ursprünglich auf Deutsch geschrieben und danach vom Autor selbst ins Englische übertragen bzw. adaptiert, schöpft Wortsman ein verlockendes, wenn auch verstörendes Bildnis, nicht nur seines Selbsts sondern auch unseres zersplitterten Zeitalters. Trotz allem hegt Wortsman mit seinem Schreiben eine Hoffnung: "Vielleicht haben wir Deutsche und Juden der Nachkriegszeit als Kinder einer verkrachten Kulturehe zusammen noch etwas Positives zu schaffen, vielleicht können wir ja noch ein paar Fetzen Vernunft aus den Trümmern der Vergangenheit herausholen und daraus ein Zelt aufschlagen, das groß genug ist für all unsere Träume."

Andere Titel des Verlags bzw. der Autorin/des Autors

Verlagstexte

"Wenn ein 66-jähriger Schriftsteller nach langem Schaffen in englischer Sprache die Anfängerstufe in einer anderen Sprache erreicht hat, so ist das meines Erachtens kein geringer Erfolg, etwa so wie wenn man ein Loch so tief in den New Yorker Granit gegraben hätte und dann in China, beschmutzt aber immerhin noch atmend, herausgekrochen kommt. Wenn ich als Erwachsener mit dem lockeren Löffel der Zunge zurück in diese noch flüssige Vorstufe des Bewusstseins stoße, die Deutsch für mich bedeutet, so tue ich es bewusst als Englischsprechender, der sich an andere Laute erinnert, die mehr über das sonst Unsagbare sagen als yes und no." So schreibt im Vorwort der in New York geborene Autor, Sohn österreichisch-jüdischer Emigranten. "In mir", behauptet er, "lebt ein ungeborener Dichter deutscher Sprache."

Aus diesen teils quasi-autobiographischen, teils albträumerischen Erzählungen, die meisten ursprünglich auf Deutsch geschrieben und danach vom Autor selbst ins Englische übertragen bzw. adaptiert, schöpft Wortsman ein verlockendes, wenn auch verstörendes Bildnis, nicht nur seines Selbsts, sondern auch unseres zersplitterten Zeitalters.

Trotz allem hegt Wortsman mit seinem Schreiben eine Hoffnung: "Vielleicht haben wir Deutsche und Juden der Nachkriegszeit als Kinder einer verkrachten Kulturehe zusammen noch etwas Positives zu schaffen, vielleicht können wir ja noch ein paar Fetzen Vernunft aus den Trümmern der Vergangenheit herausholen und daraus ein Zelt aufschlagen, das groß genug ist für all unsere Träume."

Downloads

© Cover: Verlag, Foto(s): Ricky Owens

Presse- und Autorenstimmen

Peter Wortsman hat eine Orchesterstimme, die leise anfängt, und doch bald zu einem Crescendo au aut, das keinen Leser unberührt lässt.

(

Deborah Feldman

)

Peter Wortsman, der "im Flammenschatten" der Kriegsgeneration geboren wurde, ist ein Meister der kurzen Prosa. Er kommt aus New York, ist aber ein essenzieller Europäer. Seine Prosa bezieht sich auf solche Meister, wie Dino Buzzati, Clarice Lispector, Juan Rulfo, Tonino Guerra oder Paul Bowles. Wortsmans Kurzgeschichten sind atemberaubend überraschend: sein Blick auf die unerträgliche Leichtigkeit des Seins offenbart die unvermeidliche Banalität des Bösen.

(

Julia Kissina

)

Textprobe(n)

Einst fragte mich, nach langem und lustigem Plaudern bei einer reichlich mit Sekt begossenen Begegnung mit Freunden in der früheren DDR, die polnische Frau meines deutschen Freundes, was eigentlich meine Muttersprache sei. Das Gespräch fand nämlich auf Deutsch statt, an dem ich, wie ein Sprachgaukler, zwar recht lebendig teilnahm, meine Meinungen über dieses und jenes heftig verteidigend, während ich zwischendurch gleichzeitig das Wesentliche meiner französichen Frau in Sprachfetzen auf Französisch vermittelte, und ab und zu mal auf Englisch meinen Sohn beschimpfte, da er, trotz zweijährigen Deutschunterrichts, keinen Versuch machte, mit der entzückenden kleinen Tochter der Nachbarin ein paar deutsche Worte zu wechseln.

Nach einer kurzen Pause gab ich folgende Antwort: Meine Muttersprache ist eigentlich eine Art Sprachroulade, von englisch verhülltem Deutsch, die Sprache, die ich mein Leben lang mit meiner Mutter sprach, wobei ich überzeugt bin, dass es sich im Grunde um vergessene jiddische Gedanken handelt, die in dieses eigenartige Deutsch nur eingewickelt sind, in denen wiederum aus der Wüste herausgeschmuggelte hebräische Sehnsüchte stecken – das Ganze reichlich mit Tränen gesalzen und mit Geschrei gewürzt.

Stimme und Atem
Erzählung(en)
ALS BUCH:
Hardcover

mit farbigem Vorsatzpapier

329 Seiten
Format: k. A.
Auslieferung: ab 1. Oktober 2019
D: 25,00 Euro A: 26,00 Euro CH: 28,00 CHF

ISBN (Print) 978-3-96258-034-6

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Pressekontakt des Verlages:

Catharine J. Nicely
+49 (0)30 86390429
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