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Toko

Belletristik

Erwin Uhrmann

Toko

Ein Wissenschaftler, der die aufgesetzte Fröhlichkeit rund um Silvester verabscheut und Wien hinter sich lassen will. Ein Haus, in dem die Heizung nicht funktioniert. Kälte, die bis in die Knochen kriecht. Eine Frau, die einen Hund sucht, der wie ihr Onkel heißt. Ein Dinosaurierpark, der ein Geheimnis birgt. Willkommen in Irrlitz!

Verlagstexte

Erich ist Literaturwissenschaftler und forscht als Experte für Weltuntergangsszenarien zu den Auswirkungen des Küstenschwunds in England; in wenigen Tagen wird er nach Bath reisen, wo er einen lange ersehnten Lehrauftrag angenommen hat. Den bevorstehenden Jahreswechsel will er allein im Ferienhaus seiner besten Freunde im abgelegenen Irrlitz verbringen.

Aber kaum ist er angekommen, klopft die Betreiberin des benachbarten Saurierparks an die Tür. Sie sucht nach ihrem Hund Toko. Erich hilft ihr bei der Suche, aber allmählich kommt ihm der Verdacht, dass Toko vielleicht gar kein Hund ist und der Saurierpark ein Geheimnis birgt, das seine Pläne und sein Leben umzuwerfen droht.

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© Cover: Verlag, Foto(s): Julian Tapprich, Zeichnung: Johanna Uhrmann

Presse- und Autorenstimmen

War bei der Wand (1963) der Kalte Krieg für apokalyptische Assoziationen verantwortlich, so ist es hier, wo die Jahreszeiten von extremen Nass- und Trockenperioden abgelöst werden, die Klimakatastrophe. Vom ‚Systemfall‘ im Tal erfährt der Protagonist erst, als sich andere Überlebende auf den Berg begeben, wovon Ich bin die Zukunft in weitgehend schlackenloser Prosa traurige Kunde gibt.

(

Klaus Nüchtern (Falter), über Ich bin die Zukunft

)

Uhrmann wagt sich an die Beschreibung jener Katastrophe, nach der viele andere Dystopien erst beginnen. Wie er das macht, ist spannend, trotz einer gewissen Theatralik glaubwürdig und richtig gut erzählt.

(

Christina Walker (Wiener Zeitung), über Ich bin die Zukunft

)

Es gibt vieles zu entdecken in diesem Roman, neben der Dystopie, neben Musik und Bildender Kunst, auch eine lange Liste an Literatur, inklusive Comics. Für mich ist Ich bin die Zukunft schon jetzt die Entdeckung des Jahres.

(

Kerstin Pistorius (Atalantes Historien), über Ich bin die Zukunft

)

Textprobe(n)

Er hatte vor dem Haus noch nicht die Handbremse angezogen, da kam eine fuchtelnde Frau über die Straße gelaufen.

"Sie müssen der Herr Erich sein!", schrie sie.

Und sie musste Frau Gruber sein. Erich antwortete nur einen lapidaren Laut.

"Herr Erich, wo sind Sie denn die ganze Zeit?"

"Viel unterwegs", knurrte er.

Sie tippte an ihrem Mobiltelefon herum, schnatterte irgendetwas in sich hinein und schrie: "Hallo, ja, hallo, Paul. Ja, Pauli, jetzt ist er da, dein Freund!"

Erich spürte die Wut in sich hochkochen wie Fett in einer Fritteuse.

"Jetzt ist er da", sagte Frau Gruber, "jetzt ist er da-ha-ha!", schrie sie an Erich gewandt.

Er war gezwungen, ihr das Mobiltelefon aus der Hand zu nehmen. Es war fettig und roch nach Hand­creme. Er hielt das Telefon mit nur zwei Fingern ans Ohr, während sie ihre Hände in die Taschen steckte. Sie trug keine Jacke, so eilig hatte sie es gehabt, weshalb sie neben ihm zitterte.

"Du kannst mich jederzeit anrufen", sagte Erich genervt ins Telefon.

Paul überging das und fragte, ob alles in Ordnung sei.

Die Gruber stieg währenddessen von einem Bein aufs andere und bewegte sich mit diesen seltsamen Verrenkungen allmählich in Richtung des Hauses. Erich fiel sofort auf, was sie vorhatte. Dass sie hineinging, musste er verhindern.

"Warte", sagte er zu Paul und dann rüde zu Frau Gruber, die schon fast bei der Haustür stand: "Was machen Sie da?"

"Nur schauen, ob Sie es schön warm haben."

"Was ist denn bei euch los?", fragte Paul.

Die Gruber hatte die Türklinke schon in der Hand.

Erich flüsterte ins Telefon: "Sie geht ins Haus, das muss ich verhindern."

"Sie hat doch einen Schlüssel", lachte Paul. "Versteckst du da jemanden?"

Die Gruber hatte ihre Nase schon hineingesteckt. Vermutlich kannte sie jeden Winkel im Haus und hatte jede Lade inspiziert. Eine derart impertinente Person war Erich seit Jahren nicht mehr untergekommen.

Die Gruber kam zurück und schüttelte den Kopf: "Das ist ja viel zu kalt, wie können Sie da drin woh­nen?" Ihr Gesichtsausdruck war verwirrt.

Erich wusste nicht, was er zuerst machen sollte: mit Paul reden, auflegen, die Gruber anpflaumen. "Wir sollten später reden, das ist nicht mein Handy und es ist kalt im Freien. Die letzten Tage ist es so weit heruntergegangen", sagte Erich und würgte Paul mit einem "Ich ruf später zurück" ab.

Toko
Roman / Novelle
ALS BUCH:
Hardcover mit Schutzumschlag

Lesebändchen

Bedruckter Vor- und Nachsatz

224 Seiten
Format: 125 x 195 mm
Auslieferung: ab 1. März 2019
D: 18,00 Euro A: 18,00 Euro CH: 21,00 CHF

ISBN (Print) 978-3-99039-139-6

Symbol Tablet Rezensionsexemplar (eBook)

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Pressekontakt des Verlages:

Bernd Schuchter (Verleger)
+43 (0)650 3507050
buero(at)limbusverlag.at

Vertriebskontakt des Verlages:

Bernd Schuchter (Verleger)
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