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Der Innerschweizer

Belletristik

Urs Zürcher

Der Innerschweizer

Was wäre, wenn die Russen Ernst machen und tatsächlich einmarschieren? Urs Zürcher hat diese Frage in seinem Romandebüt gestellt und lässt seine Hauptfigur, den aus dem Kanton Innerschweiz stammenden Studenten Urs, in seinem Tagebuch antworten. Die Schweizer Medien sind sich einig: "Was für ein Plot! Ein hervorragend geschriebenes, fulminantes und skurriles Buch", urteilt zum Beispiel Remo Leupin in der Schweizer Tageswoche.

Verlagstexte

Für einen jungen Mann aus dem Hinterland wird das Basel der bewegten 80er-Jahre zum Ort eines apokalyptischen Aufruhrs. Der Student wird zum atemlos protokollierenden und dokumentierenden Chronisten einer wie aus dem Nichts zusammenbrechenden Welt. Der kalte Krieg wird plötzlich heiß und die vertraute alte Schweiz gerät in den geopolitischen Flächenbrand.
Urs Zürcher spielt in seinem erstaunlichen Debüt mit der Frage nach einem möglichen anderen Verlauf unserer Geschichte. Eine literarisch gewiefte, kolossal schräge Mischung aus historischer Wahrheit und Fiktion.
Ein Roman wie ein Föhnsturm, der über die Schweiz und Europa hinwegfegt und keinen Stein auf dem anderen belässt.

Downloads

© Cover: Verlag, Foto(s): privat

Presse- und Autorenstimmen

Mit ungezügelter Lust an der Flunkerei lädt Urs Zücher die historisch beglaubigte Realität mit Fiktionen auf und lässt das Gleichgewicht des Schreckens ins Unheil kippen. (...). Züchers Roman ist eine freche Satire auf die WG- und Demo-Zeiten der frühen 80er-Jahre.

(

Beat Mazenauer, 041 - Das Kulturmagazin

)

Eine Basler WG entfesselt den Dritten Weltkrieg. Was für ein Plot! Ein hervorragend geschriebenes, fulminantes und skurriles Buch. Ein Tagebuchroman, der von der ersten Seite an fesselt.

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Remo Leupin, Tageswoche

)

Zürcher verwüstet Basel – Der junge Student aus der Innerschweiz ist neu an der Universität Basel, lebt mit Hegel, Mona sowie Kati in einer Wohngemeinschaft und führt Tagebuch. Es ist die Zeit der Jugendunruhen der 1980er- Jahre. Dies ist die Ausgangskonstellation im faszinierenden Debütroman des Basler Autors Urs Zürcher.

(

Daniel Arnet, Sonntagszeitung

)

Video

Textprobe(n)

Es ist Sonntag. Baukräne in glänzendem Schwarz ragen wie Skelette ausgestorbener Tiere in den Himmel. Zu ihren Füssen wachsen neue, frische Gebäude nach, die bald einmal von neuen, frischen Menschen bewohnt werden. Der rostig-modrige Geruch von feuchtem Schutt, der die Stadt quälend lange überzog wie eine undurchdringliche Membran, ist nur noch bei besonderer Tiefdrucklage zu riechen. Gestern hat es aufgehört zu regnen. Warme Luft aus dem Süden strömt nun über die Alpen und der Himmel erscheint in einem traurigen Altrosa.

Ich sitze am Tischchen auf meinem Balkon, eine Militärwolldecke über meine Beine gelegt. Vor mir steht eine Flasche Wasser, ein Glas, in einer Kartonschachtel die Tagebuchblätter von U. Gestern habe ich das Tagebuch ein letztes Mal bearbeitet. Es ist Sonntag. Es ist alles gesagt.

Ich hätte nichts mehr beobachten müssen, hätte die Augen schliessen oder über alles hinwegsehen können. Wie eine Kamera hätte ich zwar Dinge, Personen, Situationen wahrgenommen, mir dabei aber nichts denken müssen. Keine Zusammenhänge herstellen, nichts analysieren, zusammenfassen, keine ergänzenden Informationen beschaffen, keine Gespräche führen, keine komplizierte Technik unauffällig installieren und ebenso unauffällig wieder deinstallieren. Ich hätte die Dinge wahrgenommen und sie doch nicht gesehen. Bedeutung ohne Kontext. Bildlos sehen. Wie eine Maschine. Ich hätte nichts mehr beobachten müssen. Denn ich war kein Spitzel mehr.

Der Innerschweizer
Roman / Novelle
ALS BUCH:
Hardcover

mit Lesebändchen

720 Seiten
Format 218 x 148 x 36 mm
Auslieferung ab 1. April 2014
D: 34,90 Euro A: k.A. CH: 44,00 CHF

ISBN (Print) 978-3-03762-040-3

Der Verlag im Netz:

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Ricco Bilger (Verleger)
+41 (0)44 2718146
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Ricco Bilger (Verleger)
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