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Das geteilte Elektron

Belletristik

Gianfranco D’Anna

Das geteilte Elektron

Aus dem Italienischen übersetzt von Barbara Sauser

1905: Der noch unbekannte Albert Einstein veröffentlicht einen wegweisenden theoretischen Artikel, der indirekt die Existenz des Elektrons beweist. Damit beginnt ein transatlantischer Wettlauf zwischen dem jungen, aufstrebenden Wiener Forscher Felix Ehrenhaft und dem US-amerikanischen Physiker Robert Millikan.

Verlagstexte

Bern, 1905: Der noch unbekannte Albert Einstein veröffentlicht einen wegweisenden theoretischen Artikel, der indirekt die Existenz des Elektrons beweist. Damit beginnt ein transatlantischer Wettlauf zwischen dem jungen, aufstrebenden Wiener Forscher Felix Ehrenhaft und dem US-amerikanischen Physiker Robert Millikan, der seinerseits die Hoffnung schon beinahe aufgegeben hat, jemals zu Ruhm zu gelangen. Beide arbeiten fieberhaft daran, die Höhe der Elektronenladung experimentell zu bestimmen. Wer kann das winzige Teilchen, das noch nie jemand gesehen hat, präziser erfassen?
Ein Roman über den Wissenschaftsbetrieb in Zeiten, als neueste Forschungserkenntnisse wochenlang über den Atlantik reisten. Über das Leben in Wien und in den USA im frühen 20. Jahrhundert, über Leidenschaft und Ehrgeiz, Beharrlichkeit und faule Tricks, über geistige Irrwege und visionäres Denken. L‘elettrone dimezzato erschien 2015 in den Edizioni Dedalo, Bari. Das geteilte Elektron ist die deutsche Erstübersetzung.

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© Cover: Verlag, Foto(s): k. A.

Presse- und Autorenstimmen

Zum ersten Roman von Gianfranco D’Anna (Albert Thebell, Physiker und Fälscher):
Gianfranco D'Anna liebt die Wissenschaft. Das wird schnell klar, wenn man sich mit ihm unterhält. Er spricht von Leidenschaft, von Hingabe. Alle Figuren im Buch sind sehr plastisch beschrieben. Das Werk lebt von D’Annas eigenen Erfahrungen in der Welt der Wissenschaft. Es ist ein lesenswertes Kammerstück über die zwischenmenschliche Dynamik im Labor, über Betrug und Ehrlichkeit, über Leistungsdruck und Gefallsucht.

(

Hanna Wick, SRF

)

Textprobe(n)

Eine böse Vorahnung überkam den Professor. Er hatte auf die diffusen Ängste zu hören gelernt, die manchmal unangekündigt einen heiteren Gedankenfluss unterbrachen, so wie in glatten Fasern ein Knoten auftritt. Sie waren mit zunehmendem Alter nicht zahlreicher geworden, im Gegenteil wahrscheinlich seltener, aber er schenkte ihnen mehr Beachtung.
Er stand auf und öffnete mühsam das Fenster. Die Bäume im Park waren von einem herausfordernden Grün, schnitten dem Tod gleichsam eine Grimasse. Er atmete die saubere Luft kräftig ein. Der winterliche Russgeruch Wiens fehlte. Im Sommer war die Luft blitzsauber, es gab nur Blütenduft und Pollen. Er würde ein paar Seiten in einem neuen Buch lesen und dann hinausgehen, auf den Wegen zwischen den Grünflächen spazieren. Er fühlte sich müde.
Was würde dereinst von seiner Arbeit bleiben? Die Physik war schonungslos, hatte ein selektives Gedächtnis. Falls es überhaupt möglich war, beständige Meilensteine zu setzen, war dieses Privileg einigen wenigen vorbehalten. Von den anderen blieb nichts.

Das geteilte Elektron
Roman / Novelle
ALS BUCH:
Hardcover mit Schutzumschlag

mit Lesebändchen

224 Seiten
Format:135 x 225 mm
Auslieferung: ab Februar 2014
D: 24,00 Euro A: k. A. CH: 26,00 CHF

ISBN (Print) 978-3-9056898-77-8

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Pressekontakt des Verlages:

Ursi Anna Aeschbacher
+41 (0)32 3233631
aeschbacher(at)diebrotsuppe.ch

Vertriebskontakt des Verlages:

Ursi Anna Aeschbacher
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aeschbacher(at)diebrotsuppe.ch